Die Klasse von Mathilde ter Heijne beschäftigt sich mit unterschiedlichen künstlerischen Medien, wobei der Fokus auf Installation, Performance und neuen Medien liegt. Dabei begreifen wir das kritische Hinterfragen der Realität mit Schwerpunkt auf der Konstruktion von Gender in der Gesellschaft und Kulturgeschichte als inhaltliches Programm unserer Lehre.

Wir verstehen unsere Klasse als eine temporäre Gemeinschaft, die von allen Beteiligten kollegial und verantwortungsbewusst mitgestaltet wird. Unsere Studierenden sollten sich im Kontext eines Lernprozesses sehen, zu diesem gehört Neugier, Experimentierfreude, die Bereitschaft zum Scheitern und Umdenken. Das Produzieren von fertigen Kunstarbeiten ist nicht oberste Priorität, vielmehr geht es um die Entwicklung und Reflexion einer eigenen künstlerischen Praxis in Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst, deren Kontexten und Protagonist/innen.

Die jeweiligen Semester sind geprägt von inhaltlichen Schwerpunkten, die vielfältige Zugänge zu den individuellen Arbeitsweisen der Studierenden ermöglichen. Wir gehen davon aus, dass eigenständiges Arbeiten und paralleles Arbeiten an (Klassen-)Projekten möglich ist. Recherche, Lektüre, Screenings, Veranstaltungsreihen, Gäste, Workshops, Exkursionen, Ausstellungen, Portfolio/Publikationen und der Rundgang sind Teil der künstlerischen Ausbildung. Darüber hinaus möchten wir unsere Student/innen aktivieren ihre eigenen kollaborativen Projekte zu realisieren und den Kontext der Kunst/Hochschule zu nutzen, um sich mit Studierenden und Lehrenden verschiedener Disziplinen auszutauschen.